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Hitbook – 100 Charthits für Gitarre

Da meine Gitarre jetzt wieder repariert ist, war die Motivation natürlich groß, endlich wieder zu spielen. Und da seit der letzten Vorstellung eines Notenbuches schon einige Zeit verstrichen ist, hatte ich genug Gründe, mir endlich wieder etwas Literatur zum Musizieren zuzulegen. Diesmal aber für die Gitarre. Bei einem Streifzug durch die Tiefen des Internets viel mir dann Hitbook – 100 Charthits für Gitarre auf. Zack. Gekauft. Hier geht Quantität vor und ich setze lieber auf 100 Stücke anstatt die üblichen 15-20 arrangierten Lieder. So standen die letzten Wochen auch mehr im Zeichen der Musikliteratur als im Zeichen der Prosa.

Charmant an diesem Buch finde ich, dass es keinen Klappentext gibt. Auf der Rückseite sind lediglich ein paar Lieder, die im Buch zu finden sind, abgedruckt. Charmant finde ich ebenfalls, dass es auf Seite 4 direkt mit dem ersten Lied losgeht. Keine Danksagungen, keine Vorstellung des Autors. Es wird tatsächlich nur eine Inhaltsangabe vorangestellt, dann geht es los.

Die Auswahl der Lieder besteht tatsächlich – wer hätte es gedacht – größtenteils aus Charthits der letzten Jahre. Darunter mischen sich aber auch manche Klassiker. So kann es durchaus vorkommen, dass der letzte Akkord von Photograph von Ed Sheeran gerade verklungen ist, man eine Seite weiterblättert und man sich nun One von Jonny Cash widmen soll. Diese Art der Abwechslung finde ich gut! Schwierig hingegen finde ich Stücke aus dem Bereich R&B. Außerdem ist auch ein Song von Paul Kalkbrenner (also elektronische Musik) dabei. Um so ein Stück umzusetzen, braucht man Begleitung auf einem anderen Instrument. Die habe ich leider nicht. Trotzdem bietet das Buch einen weitreichenden Fundus an modernen und gleichzeitig spielbaren Liedern.

Darüberhinaus finde ich auch die Spiralbindung sehr praktisch. Zwar sieht sie nicht so schön aus, man kann das Buch aber auf einen Notenständer stellen, ohne dass es von alleine zuklappt.

Alles in allem finde ich, dass sich diese Anschaffung gelohnt hat.

DETAILS ZUM BUCH

ISBN: 9783865439109
Verlag: Bosworth
Seiten: 288
Preis: 22,50€
Erscheinungsjahr: 2016

Rezension – Ein ganzes Leben von Robert Seethaler

Vielleicht geht es dem/der ein*en oder anderen ja auch so: Manchmal hat man einfach keine Lust auf einen dicken Wälzer, dessen Seitenanzahl einen auf den ersten Blick schier erschlägt. Auf der Suche nach einer kurzen, unterhaltsamen Lektüre stieß ich daher in unserem Bücherregal auf „Ein ganzes Leben“ von Robert Seethaler. Da letzterer vor kurzem sein neuestes Werk „Der letzte Satz“ veröffentlicht hat, zu welchem zahlreiche nicht immer positive Rezensionen (u.a. des NDR, des Spiegels, der ZEIT etc.) erschienen sind, ist der Blick auf den Vorvorgänger „Ein ganzes Leben“ vielleicht in diesem Zusammenhang interessant. Frei nach dem Motto „Kurzes Buch – Kurze Rezension“ sollen in diesem Artikel lediglich zwei Absätze beschreiben, warum die 185 spärlich bedruckten Seiten dieses Romans in meinen Augen absolut lesenswert sind.

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Rezension – Wolfsblut von Jack London

Ein Zufallsfund

Auf „Wolfsblut“ stieß ich eher zufällig, da es auf unserem neu erworbenen E-Book-Reader als Gratisbuch enthalten war. Über die Frage, ob das Lesen mit einem solchen Gerät noch dem Lesen eines Buches im eigentlichen Sinne entspricht, lässt sich gewiss streiten, aber dies soll nicht Ziel des Beitrags sein. Vielmehr möchte ich in den folgenden Zeilen beschreiben, warum „Wolfsblut“ trotz seines hohen Alters durchaus lesenswert ist und es eigentlich nicht verdient, als Gratisprobe gewissermaßen verramscht zu werden.

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Buchvorstellung – Die Trostbuch-Reihe von Susanne Weber und Tanja Jacobs

Über diese Bücher wollte ich schon länger etwas geschrieben haben, bin aber irgendwie nie dazu gekommen. Vielleicht lag das auch daran, dass die drei Bücher so häufig benutzt werden, dadurch ständig woanders sind und ich sie dann nie für ein Foto zusammenbekomme. Jetzt ist es aber endlich soweit.

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Buchvorstellung – Die Hasenkind-Reihe von Jörg Mühle

Drei Bücher, ein Hasenkind und viel Spaß mit den Kindern. Das sind die Bücher Nur noch kurz die Ohren kraulen?, Tupfst du noch die Tränen ab? und Badetag für Hasenkind. Als wir Nur noch kurz die Ohren kraulen? geschenkt bekamen und zum ersten Mal lasen, waren wir so überzeugt, dass wir uns die anderen beiden Bücher auch noch zugelegt haben.

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Rezension – Ich und Kaminski von Daniel Kehlmann

Da greift man einmal einfach nur nach dem dünnsten Buch im Regal und man hat schon wieder einen Roman von Daniel Kehlmann in der Hand. Nach Ruhm und Die Vermessung der Welt ist Ich und Kaminski nun schon mein drittes Buch von Daniel Kehlmann. Etwas Vorfreude war also schon da.

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Rezension – L’Anniversaire de Kim Jong-il

Da hatte ich einfach mal wieder Lust auf einen Comic und bin auf „L’Anniversaire de Kim Jong-il“ aufmerksam geworden. Da ich ja grundsätzlich politisch interessiert bin, dachte ich mir, dass es jetzt leichte Lektüre zu Nordkorea gibt. Leichte Lektüre? Das war natürlich Quatsch, wie sich später herausstellen sollte.

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Rezension – Tuesdays with Morrie von Mitch Albom

Über die Wirkung von Zitaten

“Tuesdays with Morrie ist eines der schönsten und tiefgreifendsten Bücher, welches ich je gelesen habe!“

Virginia S. Humphrey

„ Das Buch ist ein wahrer Schatz, den jeder einmal gelesen haben sollte.“

David L. Klingensmith

So lauten frei übersetzt zwei der 31 (!) Zitate, die „Tuesdays with Morrie“ vorangestellt sind. Positive Zitate aus Rezensionen als Kaufanreiz auf Buchrücken oder auf die ersten Seiten eines Buches zu drucken,  ist bekanntlich eine sehr beliebte Methode und findet sich bei gefühlt jedem dritten Buch wieder. Natürlich weiß man eigentlich um die begrenzte Aussagekraft solcher Wertungen, denn welcher Verleger würde ein negatives Zitat abdrucken? Eine solch extreme Form des Selbstlobes habe ich jedoch bisher noch nicht gesehen. Einerseits ließen mich die drei Seiten voll mit Aussagen von Personen, deren Leben dieses Buch angeblich komplett geändert hat, natürlich auch denken, dass das Buch ja dann irgendetwas an sich haben muss. Andererseits waren meine Erwartungen an den Inhalt  nun umso größer, was bekanntlich auch nicht immer gut ist.

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Rezension – Die Vermessung der Welt von Daniel Kehlmann

Mit der Frage, ob er denn irgendetwas leicht verdauliches im Angebot hätte, bin ich zu meinem Buchhändler gegangen. Zurück kam ich dann mit „Die Vermessung der Welt“. Ich kann es all denjenigen empfehlen, die aufgrund von Arbeit oder Familie wenig Zeit zum Lesen haben.

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Rezension – A History of America in 100 Maps von Susan Schulten

Dass der Name Amerika von Amerigo Vespucci kommt, weiß mittlerweile jedes Kind. Dass der Name Amerika von einer Landkarte stammt, die ein Deutscher angefertigt hatte, der einfach die Reiseberichte von Amerigo Vespucci mochte, ist wiederum nicht so bekannt. Das Buch hat bei mir für viele Aha-Momente gesorgt. Ein Freund hat es mir empfohlen.

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