Fifty Quick Ideas To Improve Your User Stories von Gojko Adzic und David Evans

Wie verbessere ich meine User Stories? Das ist sicher eine Frage, die sich sicher jeder Mensch, der schon einmal im IT-Bereich gearbeitet hat, gestellt hat. Man schreibt eine schöne User Story, hält sich an die CCC- und INVEST-Regeln und gibt diese in die Diskussion. Und dann läuft alles ganz anders:

Wie verbessere ich meine User Stories? Das ist eine Frage, die sich sicher jeder Mensch, der schon einmal im IT-Bereich gearbeitet hat, gestellt hat. Man schreibt eine schöne User Story, hält sich an die CCC- und INVEST-Regeln und gibt diese in die Diskussion. Und dann läuft alles ganz anders:

Hier nochmal eine kleinere Änderung im Titel, dort eine kleine Änderung an den Akzeptanzkriterien, ein „können wir nicht mal eben“, viele Kommentare, die den Sinn verändern und schwupps: Die schöne User Story sieht auf einmal gar nicht mehr aus wie eine User Story. Sie wird zurückgestellt und die ganze Arbeit war umsonst.
Das kann alle Projekte betreffen. Insbeondere sind meines Erachtens aber gerade kleine Projekte betroffen, die sich agiler Methoden Bedienen, aber z.B. keinen Scrum Master oder Product Owner haben. Also Personen, die auf die Qualität der Anforderurngen bzw. User Stories achtgeben. Hier verspricht „50 Quick Ideas to Improve your User Stories“ Abhilfe.

Zunächst muss hierzu konstatiert werden: Mit grundsätzlichen Prozessänderungen für ein Projekt wirbt das Buch nicht und die Autoren schlagen diese auch nicht vor. Das Buch fokussiert sich ausschließlich auf die Verbesserung von User Stories. Dieser konkrete Fokus zählt auf jeden Fall zu den Stärken des Buches.

Das Buch ist in fünf Teile geteilt. Diese sind

  • Creating Stories
  • Planning With Stories
  • Discussing Stories
  • Splitting Stories und
  • Managing Iterative Delivery

Die Kapitel helfen bei der groben Einordnung in den Projektverlauf bzw. in eine Iteration. Jede Idee ist übersichtlich auf einer Doppelseite dargestellt und gliedert sich in eine initiale Beschreibung, eine Rubrik „Key Benefits“ und eine Rubrik „How to Make it Work“. Gerade den Bereich der Problembeschreibung nutzen die Autoren, um nochmal den Blick auf allgemein anerkannte Konzepte zu richten. Jede Doppelseite wird mit recht lustigen Cartoons angereichert, was das Buch wirklich auffrischt.

Der Schreibstil ist relativ einfach gehalten. Er macht das Buch zugänglich und verhilft dadurch zu einem schnelleren Erkenntnisgewinn. Was die Autoren aus meiner Sicht besser hätten ausprägen können, ist der Problemlösungscharakter des Buches. Wann kaufe ich mir das Buch „Fifty Quick Ideas to improve your user stories“? Die Antwort lautet für mich: Wenn ich im Projekt merke, dass meine User Stories nicht funktionieren und ich schnell konkrete Anhaltspunkte brauche. Eine wirklich große Hilfe wäre an dieser Stelle eine Tabelle mit typischen Fragestellungen, die gut platziert am Anfang oder am Ende des Buches steht. Ein Seitenverweis könnte dann zur Lösung im Buch führen.

Grundsätzlich finde ich das Buch hilfreich und ich schlage es immer wieder gerne auf. Es hat definitiv Potential, um in die Handbibliothek von IT-Firmen und Abteilungen aufgenommen zu werden.

Details zum Buch:

Autoren: Gojko Adzic & David Evans
ISBN: 978-0-9930881-0-0
Verlag: Neuri Consulting LLP https://neuri.co.uk
Seiten: 124
Erscheinungsjahr: 2014
Preis: 49,50€ (Stand 11/2022)

Lust bekommen?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: